Ein Leben für die Freiheit - Leonard Peltier und der indianische Widerstand - 19. März 2018, 19 Uhr T-Stube (Allendeplatz 1)


Ein Leben für die Freiheit - Leonard Peltier und der indianische
Widerstand

Eine Veranstaltung mit Michael Koch

50 Jahre nach Gründung des American Indian Movements (AIM) und 45 Jahre
nach der Belagerung von indigener Aktivist*innen durch Nationalgarde,
FBI und bewaffnete Bürgerwehren in Wounded Knee ist festzustellen, dass
die Aktionen indigenen Widerstands vor allem der 60er und 70er Jahre bis
heute tiefe Spuren bei den Herrschenden in den USA hinterlassen haben.
Nicht anders lassen sich die polizeilich und quasi - militärischen
Eskalationen von FBI, Polizei, Nationalgarde und privaten
Sicherheitsdiensten gegen den massiven aber dennoch friedlichen Protest
gegen den Bau der Dakota Access Oil Pipeline oder die gnadenlose Allianz
von FBI, Justiz und Politik gegen die Begnadigung des indianischen
politischen Gefangenen Leonard Peltier erklären. Die neue Generation
indigenen Widerstands und Protests setzt dabei mehr auf Medien und
Allianzen denn auf Waffen und Gegengewalt. Doch im Grunde hat sich seit
50 Jahren wenig geändert. Nach wie vor ist eine der längsten Völkermord-
und Kolonialisierungsgeschichten der Welt nicht beendet. In seinem
Vortragsabend "Ein Leben für die Freiheit - Leonard Peltierund der
indianische Widerstand" vermittelt Michael Koch, einer der Autoren des
gleichnahmigen Buches, einen Überblick über Vergangenheit und Gegenwart
der Kolonialisierungsgeschichte, über indigenen Widerstand und über
Leben und Leiden des seit 42 Jahren inhaftierten AIM-Aktivisten Leonard
Peltier.

19. März 2018, 19 Uhr
T-Stube (Allendeplatz 1)

organisiert von der Roten Hilfe e.V. - OG Hamburg
im Rahmen des Aktionstages für die Freiheit der politischen Gefangenen