Aktuelle Podcasts

3 Beiträge der Dezemberausgabe von "Wieviel sind hinter Gittern, die wir draußen brauchen! Politische Gefangene - Sendung zu Repression und Widerstand", sind als Podcast zu hören:

- Hungerstreik von Gefangenen aus der JVA Schwalmstadt gegen die Sicherungsverwahrung
http://www.radioflora.de/index.php?article_id=122&clang=0&audiofile=aud…

- Zur Lage der griechischen libertären Gefangenen
http://www.radioflora.de/index.php?article_id=122&clang=0&audiofile=aud…

- Demonstration in Heilbronn von der Polizei brutal verhindert
http://www.radioflora.de/index.php?article_id=122&clang=0&audiofile=aud…

Solidarität ist hörbar - der Sampler




Zu Guns­ten der Roten Hilfe haben sich über 40 Künst­ler_in­nen auf zwei CDs zu­sam­men­ge­fun­den. Pop und Punk, Elek­tro, Hip Hop und Song­wri­ter_in­nen aus Deutsch­land, Frank­reich, Ka­ta­lo­ni­en, Ita­li­en, Ös­ter­reich, Ir­land und an­de­ren Län­dern sind mit zum Teil ex­klu­si­ven Stü­cken ver­tre­ten um So­li­da­ri­tät hör­bar zu ma­chen!

Pressemitteilung: Die Rote Hilfe protestiert gegen den geplanten Bundeswehreinsatz gegen CastorgegnerInnen

Die Bundespolizei hat am gestrigen Mittwoch angekündigt, die Bundeswehr werde anlässlich der Proteste gegen den Castor-Transport "wahrscheinlich" einen Verbindungsoffizier in den polizeilichen Führungsstab entsenden. Die
Armee würde damit neben der Polizei zu einer Einsatztruppe gemacht, die die Interessen der Atomindustrie gegen öffentliche Proteste gewaltsam durchsetzt.

Was noch während der Proteste gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm im Jahre 2007 für Empörung sorgte - nämlich der Einsatz der Bundeswehr im Innern gegen die außerparlamentarische Opposition -, wird heute von den Polizeibehörden ganz selbstbewusst und unverfroren im Vorfeld angekündigt. In Heiligendamm war die Bundeswehr in der Kritik gestanden, weil sie mit militärischer Logistik, unter anderem mit Kampfflugzeugen und Spähpanzern,
aber auch mit über 2000 SoldatInnen den Einsatz der Polizei gegen DemonstrantInnen unterstützt hatten. Seitdem ist die Bundeswehr laut einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linkspartei in über
hundert Fällen im Rahmen der "Amtshilfe" bei Demonstrationen als "Hilfstruppe" der Polizei tätig geworden.

Pressemitteilung zur erneuten Durchsuchungswelle in linken Berliner Buch- und Infoläden

Seit dem 17. September 2010 sind nicht einmal sechs Wochen vergangen, da
hat es in Berlin am gestrigen Dienstag wieder eine Durchsuchungswelle in
linken Läden und Einrichtungen gegeben - davon betroffen waren erneut die
Buchläden "oh21" und "Schwarze Risse" sowie der "Infoladen M99".

Kalender für 2011

Die Kalender können wie angegeben bei der Roten Hilfe Hannover bestellt oder einfacher bei uns erworben werden. Einfach zur Sprechstunde (Dienstags, 19.30 - 20h, LIZ (Karolinenstr./Karoviertel) vorbeikommen.

Pressemitteilung: Stuttgart 21 - Polizeigewalt mit System

Mehrere hundert zum Teil schwer Verletzte durch Knüppel, Wasserwerfer und
Reizgas, viele davon SeniorInnen und Jugendliche, und zahlreiche
Festnahmen, das ist die Bilanz der staatlich angeordneten
Eskalationsstrategie bei der Demonstration gegen das milliardenschwere
Renommierprojekt "Stuttgart 21" vom Donnerstag, den 30.09.2010.

Der Zynismus, mit dem die baden-württembergische Regierung auf die
exzessive Polizeigewalt gegen Stuttgart-21-GegnerInnen reagiert, ruft
mittlerweile allgemeine Fassungslosigkeit hervor. Ministerpräsident Stefan
Mappus offenbart ein vordemokratisches obrigkeitsstaatliches
Rechtsverständnis, wenn er verkündet: "Wer sich nicht an die Anweisungen
der Polizeibeamten hält, handelt rechtswidrig. Auf solche Situationen
mussten die Polizeibeamten reagieren." Und der Pressesprecher der
Stuttgarter Polizei erklärte: "Wenn Demonstranten sich nicht einwandfrei
verhalten, dann kann die Polizei auch mal hinlangen".
Ganz nebenbei machen Mappus und sein Polizeisprecher damit Gehorsam und
"einwandfreies Verhalten" zur Vorbedingung für das Recht auf körperliche
Unversehrtheit.

Pressemitteilung: "Zum Prozess gegen Verena Becker vor dem OLG Stuttgart-Stammheim"

bewegungsfreiheit_bild_300.jpg Am 30.09. beginnt im berüchtigten Prozessbunker in Stuttgart-Stammheim der Prozess gegen Verena Becker wegen der 1977 stattgefundenen Tötung des damaligen Generalbundesanwalts Siegfried Buback. Auch 33 Jahre später und mehr als zwölf Jahre nach der Auflösung der RAF ist der Verfolgungswille der deutschen Justiz ungebrochen.

Nachdem die letzten ehemaligen RAF-Mitglieder – oft nach mehr als zwanzig Jahren – die Gefängnisse verlassen haben, wird nun schon wieder anhand neuer Staatsschutzkonstrukte gegen sie ermittelt. Neue „Erkenntnisse“ sind nicht zu erwarten. Außer den fragwürdigen Aussagen des notorischen Kronzeugen Peter Jürgen Boock, der sich in regelmäßigen Abständen Staatsanwaltschaft und Medien mit immer neuen Tatversionen andient, und weiteren kolportierten Gerüchten vom Hörensagen gibt es keinerlei Beweise. Ehemalige Gefangene aus der RAF haben unmissverständlich erklärt, dass von ihnen keine Aussagen und Denunziationen zu erwarten sind (siehe den unten beigefügten Auszug aus der Erklärung vom Mai 2010).

Beratung vorübergehend NICHT im Centro, sondern im LIZ

Das Centro wird umgebaut, daher müssen wir vorübergehend umziehen. Die Beratung findet weiterhin jeden Dienstag von 19.30 bis 20 Uhr statt, aber nicht im Centro, sondern im LIZ in der Karolinenstraße..

Die Wegbeschreibung vom Centro zum LIZ könnt ihr dieser übersichtlichen Karte entnehmen. Durch einen Klick auf die Karte erhaltet ihr eine größere Version: