Mehr Solidarität gegen mehr Repression!

In den vergangenen Jahren konnte die Rote Hilfe immer mehr Menschen, die wegen ihrer linken Aktivitäten von staatlicher Repression betroffen waren, finanziell unterstützen. Neue Bewegungen, in denen Aktivist*innen im Visier von Polizei und Justiz sind, haben sich entwickelt, beispielsweise die Refugee-Proteste. Bei vielen daraus entstehenden Prozessen haben Geflüchtete und ihre Unterstützer*innen von der RH Unterstützung erfahren.
Auch aus anderen Bereichen erhalten wir immer mehr Anfragen von Genoss*innen, die Ziel von Repressionsmaßnahmen geworden sind. Zunehmende Anwält*innen- und Prozesskosten haben zu einem enormen Anstieg der Unterstützungsausgaben der Roten Hilfe geführt. Insgesamt haben sich die Zahlungen, die die Rote Hilfe für von Repression betroffene Linke leistete, allein 2014 um fast 50 Prozent erhöht.

20.2.2015, 20.00h | Antirepkneipe in der Hafen-VoKü | Blockupy 2015

Einige Antirepressionsgruppen aus Hamburg laden ein: Am Freitag, 20.2.2015, 20.00h zur Antirepkneipe in der Hafenvokue. Um 20 Uhr wird diniert, ab 21 Uhr Veranstaltung.

Diesmal werden wir uns mit den Protesten gegen die EZB beschäftigen. Nach einem Rückblick gibt es Aktuelles zur Vorbereitung zu blockupy 2015. Zudem wird es ein kurzes Demo-ABC, zugeschnitten auf die Situation in Frankfurt geben.

Wir freuen uns auf euch,
EA Hamburg, Out of Action und Rote Hilfe Hamburg

Prozesstermin gegen Rechtsanwalt Andreas Beuth

Montag, 07.November 2011, 9:00 Uhr
Amtsgericht, Sievekingplatz 3, Saal 184

Treffpunkt 07.11.2011 08:30 Uhr gegenüber des Strafjustizgebäudes Sievekingplatz 3

Verteidiger verteidigen – keine Kriminalisierung von Rechtsanwält_innen in HH !

Der Hamburger Rechtsanwalt Andreas Beuth hat am 25.10.2010 einen Strafbefehl des Amtsgerichts Hamburg von 80 Tagessätzen über insgesamt 2400 € erhalten. Er soll fahrlässig gegen das Waffengesetz verstoßen haben, weil er einen Signalgeberhalter, wie er in Notfällen zum Abschuss von Leuchtkugeln von Seglern oder Bergsteigern verwandt wird, ohne Erlaubnis mit sich geführt habe. Rechtsanwalt Beuth besitzt tatsächlich keinen so genannten „Kleinen Waffenschein“ zum Führen eines solchen Signalgebers. Doch das vermeintliche Vergehen hat sich weder auf einer Demonstration oder gar der Waffenverbotszone auf der Reeperbahn ereignet, sondern in einem Gerichtssaal des Straf-justizgebäudes am Sievekingplatz.

Veranstaltung: Jenseits der Verfassung?


Donnerstag, 27.10.2011, 20 Uhr
Centro Sociale, großer Saal (Sternstr. 2)
Eine Veranstaltung der Roten Hilfe Hamburg, dem gefangenen info und des Netzwerks Freiheit für alle politischen Gefangenen, Hamburg


In seinem neuen Buch „Die Todesnacht in Stammheim“ beleuchtet der Autor Helge Lehmann den angeblichen kollektiven Selbstmord der RAF-Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe im Jahr 1977. Möglich wurde dieses Buch, weil Akten, die seit 30 Jahren unter Verschluss gehalten wurden, nun zugänglich sind. Diese Akten hat Lehmann akribisch ausgewertet.

Anquatschversuche in Hamburg

Am Donnerstag, den 22.09.2011 gab es im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg mindestens drei Anquatschversuche. Diese Versuche wurden von allen betroffenen Personen abgewiesen.

So wurde eine Person von zwei jungen männlichen Mitarbeitern des Verfassungsschutzes/einer Polizeibehörde angesprochen. Dabei wurde nach geplanten Aktionen in Bezug auf eine eventuelle Räumung des Wagenplatzes Zomia oder Aktionen im Zusammenhang mit dem Platz in Wilhelmsburg gefragt.
Die Person reagierte konsequent ablehnend und ließ die jungen, eher szenetypisch gekleideten Beamten stehen, ohne sich auf ein Gespräch einzulassen.
(=> http://de.indymedia.org/2011/09/316658.shtml)

Rote Hilfe protestiert gegen die vorübergehende Festnahme zweier Mitglieder einer Internationalen Menschrechtsdelegation in Van

Am 16.09.2011 fuhren mehr als 30 MenschenrechtlerInnen und PolitikerInnen
aus der Schweiz, El Salvador, Deutschland, der Türkei und Kurdistan in
Richtung jenes Sammelgrabs, in dem Ronahi (Andrea Wolf) und ca. 40
weitere, 1998 vom türkischen Militär gefolterte und ermordete Guerillas
liegen. Unter den TeilnehmerInnen der Delegation befanden sich
Familienangehörige der Ermordeten, Mitglieder des Vereins der Angehörigen
von Verschwundenen, WissenschaftlerInnen, Mitglieder der Internationalen
Unabhängigen Untersuchungskommission zur Aufklärung der Todesumstände von
Ronahi/Andrea Wolf (IUK), ÄrztInnen und JournalistInnen.