So., 17.12.17 | Offenes Treffen für Betroffene der G20-Repression - Centro Sociale

Die Rote Hilfe Hamburg lädt am Sonntag, den 17.12.2017 um 17.30 Uhr im Centro Sociale (Saal) zu einem offenem Treffen für Betroffene der G20-Repression ein.

Im Nachgang zum G20-Gipfel in Hamburg erhalten nun immer mehr Menschen Vorladungen, Strafbefehle und Anklageschriften.
Wir wollen euch und uns auf den Stand der Dinge bringen: Was ist bislang an Repression bekannt? Welche Einschätzungen gibt es? Wie gehe ich vor, wenn ich beispielsweise eine Vorladung erhalte (auch vor dem Grund der neuen Gesetzeslage), was muss ich beachten, welche Rechte und Pflichten habe ich?

So., 03.12.17, 14 Uhr | Demo zur JVA Billwerder - United We Stand!


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(EN, FR, IT, HU, RU below)

Am Sonntag, den 03.12.2017 wird es um 14 Uhr wieder eine Demo von der S-Bahn Billwerder-Moorfleet zur JVA Billwerder und eine Kundgebung vor Ort gemeinsam mit den Free-Them-All-Sound-System geben. Kommt mit uns und zeigt eure Solidarität! Wie immer mit heißen Getränken, feurigen Reden und den Lieblingssongs der G20-Gefangenen. Bringt was Süsses mit!

Free all now!
Liberi Tutti Subito!
МЫ ВСЕ СВОБОДНЫ!

https://unitedwestand.blackblogs.org/

DNA-Entnahme? Nicht ohne unseren Widerstand!

Die Ortsgruppe Stuttgart meldet, dass im Nachgang des G20 dutzenden Betroffenen Vorladungen der Polizei zugeschickt wurden, in denen sie aufgefordert werden, freiwillig eine DNA-Abnahme vornehmen zu lassen. In der Regel muss eine DNA-Entnahme richterlich angeordnet werden. Die Polizei versucht trotzdem gerne, sie auch ohne eine solche Anordnung von Betroffenen einzufordern.
Ihr müsst auf eine Vorladung der Polizei zur DNA-Entnahme ohne eine richterliche Anordnung nicht eingehen. Falls ihr auch so eine Vorladung bekommen habt oder bekommen solltet, meldet euch bei uns oder einer anderen Antirepressionsgruppe.
Unten stehend der komplette Text von Betroffenen (auch als PDF):
Flyer (PDF)

Zeug_innenanschreiben des Dezernats Interne Ermittlung und Vorladungen als Beschuldigte

Im Zusammenhang mit den Ereignissen während des G20-Gipfels in Hamburg
werden zurzeit Betroffene vom Dezernat Interne Ermittlung der Hamburger
Polizei angeschrieben, ob sie als Zeug_innen für interne Ermittlungen
gegen Polizist_innen zur Verfügung stehen. Einige der Betroffenen haben
gleichzeitig Vorladungen der örtlichen Polizei als Beschuldigte mit dem
Vorwurf des besonders schweren Landfriedensbruchs erhalten. Wir als OG
Hamburg der Roten Hilfe raten davon ab, durch Zeug_innenaussagen bei

So., 01.10.17, 14 Uhr | Demo an der JVA Billwerder - United We Stand!

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Aufruf für Demo am Knast Billwerder

united we stand – free all G20 prisoners, now!

Zieh mit uns zur JVA Billwerder. Wir besuchen unsere Freund*innen, die
die Stadt Hamburg seit dem G20 Gipfel hinter hohen Mauern gefangen hält.
Vor dem Knast gibt es Kaffee, Kuchen, Grüsse, Reden und Wunschtitel mit
dem Free-Them-All-Sound-Systhem. Übermittelt uns die Musik-Wünsche der
Inhaftierten, wenn ihr euch mit ihnen, schreibt, sie besuchen geht oder
ihre Lieblings-Songs kennt. Bringt doch Kuchen und Kekse mit bitte.

Sonntag, 01.10., 14:00-17:00 Uhr
S-Bahn Billwerder-Moorfleet

Erklärung der RH OG Hamburg zum ersten G20-Verfahren vom 28.08.17

Widerstand braucht Solidarität - Gegen den G20-Gipfel
„Heute ist nicht der Tag, um törichte Forderungen von Politikern nach
möglichst harten Strafen zu erfüllen."


(Richter Krieten zur Urteilsbegründung. Quelle: http://www.mopo.de/28237036)

Das Urteil im ersten Verfahren im Zusammenhang mit dem G20-Gipfel ist
gefallen und man kann es wohl als ein Beispiel von Gesinnungsjustiz
bezeichnen. Es handelte sich um ein politisches Verfahren, bei dem es
nicht um eine inhaltliche Aufklärung der Vorwürfe ging.

So., 03.09.2017, 14 Uhr | Demonstration in Billwerder - "United We Stand! Free Them All!"


For translations in english, italiano, castellano click here

UNITED WE STAND! FREE THEM ALL!

Sonntag, 3. September 2017
14.00 Uhr ab S Bahn Billwerder/Moorfleet
Demonstration zur JVA Billwerder


Am Sonntag den 3. September wollen wir wieder zur JVA Billwerder ziehen und unsere Freund*innen besuchen, die die Stadt Hamburg nach dem G20 immer noch hinter hohen Mauern gefangen hält. Sie konnten uns leise hören, auch wenn der Hofgang extra zeitlich verlegt wurde, damit sie von unserer Solidarität möglichst nichts mitbekommen.

Mi., 06.09.2017, 19 Uhr | Diskussion/Vortrag - "Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern"


Am Mittwoch, den 06.09.17 findet um 19 Uhr im Centro Sociale eine Veranstaltung zur Geschichte der Roten Hilfe Deutschlands statt. Unter dem Titel "'Helft den Gefangenen in Hitlers Kerkern!' - Die Rote Hilfe Deutschlands in der Illegalität ab 1933" stellt Silke Makowski die Arbeit der Organisation im Nationalsozialismus dar. Die Referentin ist Autorin der gleichnamigen Broschüre, die vom Hans-Litten-Archiv herausgegeben wurde.

Polizist*innen anzeigen?! Das schafft keine Gerechtigkeit …

Polizist*innen anzeigen?! Das schafft keine Gerechtigkeit …

Wenn es auch von den Verantwortlichen abgestritten und kaum medial thematisiert wird, kam es beim G20-Gipfel in Hamburg zu massiven Polizeiübergriffen auf Demonstrierende, Aktivist*innen, aber auch Umstehende. Viele Menschen waren unterschiedlichsten Formen von Gewalt, Übergriffen und Schikanen durch die Polizei ausgesetzt oder haben diese miterlebt. Nach etwas Abstand stellt sich jetzt vielleicht für die Eine oder den Anderen die Frage eines Umgangs damit. Das große Bedürfnis, dass die Täter_innen nicht einfach davon kommen, sondern zur Rechenschaft gezogen werden sollen und dass sichtbar werden soll, was nicht nur Einzelnen passiert ist, ist überaus nachvollziehbar.

Trotzdem raten wir dringend davon ab, eine Strafanzeige gegen gewalttätige Polizeikräfte zu stellen! Die Gründe und Risiken wollen wir euch nachfolgend aufzeigen.

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